Umwelt, Wegebau, Totholzeinbringung
von Guido Prielmeier
Die geplanten Arbeiten an der Stufe 6 wurden erfolgreich und schnell abgeschlossen.
Das eingespielte Team bessert Bootsrutschen und Wege aus, diverse Holzansammlungen werden zu Brennholz verarbeitet. Müll und sonstige Fremdkörper werden gesammelt und entsorgt.
Heuer werden wieder 2 Boote zur Mülldeponie gebracht. Die Inhaber dieser Boote konnten nicht identifiziert werden. Es handelt sich um Boote von Fischern. Die Kosten für die Entsorgung trägt der KFV-Schongau.
Eine Kennzeichnung aller privaten Fischerboote an der Staustufe 6 ist unumgänglich, der KFV-Schongau finanziert die Entsorgung nicht mehr!
Den Gemeinden diesen Aufwand zuzuschieben ist nicht nachvollziehbar.
Jeder Fischer ist für sein privat genütztes Boot verantwortlich!
Das Gelände um die Brunnauer Lodge wird inspiziert:
1 kleiner Abrutsch an der südlichen Lechkante, verursacht durch starke Regenfälle. Zeitgleich sind 2 tote Fichten (Borkenkäfer) in der Nähe vorhanden.
Totholzeinbringung ist das Schlagwort aller Fischereivereine.
Wir wollen versuchen, den Geländeabrutsch aufzuhalten und zeitgleich ein Biotop für viele Organismen zu schaffen.
Die abgestorbenen Fichten werden mit einem Ruderboot und 2 Seilschaften an den entsprechenden Platz gezogen und fixiert. Die Erosion wird vermindert, neue Lebensräume werden geschaffen.
Die Länge der Einbringung wird auf 25 m geschätzt.
Die Beobachtung auf Erfolge ist nicht einfach, wird aber sicherlich durch unseren freiwillig tätigen Jungfischer Konstantin dokumentiert.
Ein guter Tag,
Danke an alle Helfer